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Augen-TÜV für mehr Sicherheit im Straßenverkehr:
Notwendige Voraussetzung für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr ist ein optimales Sehvermögen.Den Führerschein erwirbt man in der Regel in jungen Jahren, und die im Sehtest geprüften Mindest-Voraussetzungen erfüllt fast jeder. Wir vertrauen darauf, dass dies immer so bleibt. Aber mit zunehmendem Alter - etwa ab 40 Jahren - schleichen sich langsam und meist unbemerkt Sehmängel ein; und das betrifft nahezu alle verkehrsrelevanten Sehfunktionen.
Im Besonderen gilt dies für die Blendempfindlichkeit und das Sehvermögen in der Dämmerung. Durch meist altersbedingte Eintrübungen der optischen Medien entsteht Streulicht im Augeninnern. Deshalb können Objekte mit mäßigem Kontrast, wie sie im Straßenverkehr häufig vorkommen, noch schlechter erkannt werden, als dies bei normaler Sehtüchtigkeit der Fall wäre.
Auch (oft) krankheitsbedingte Einschränkungen des Gesichtsfeldes werden dem Betroffenen erst viel zu spät bewusst, solange eine noch brauchbare zentrale Sehschärfe Normalität vortäuscht.
Von Bedeutung ist ebenfalls das Farb-Erkennungsvermögen. Denn liegt etwa eine Farbsinnstörung im Rotbereich vor, ist u.a. die wichtige Signalwirkung dieser Farbe (Bremslichter, Stoppschild, Rückleuchten im Nebel) stark herabgesetzt.
Wichtig: Selbstverständlich gilt auch für diese Untersuchungsergebnisse meine ärztliche Schweigepflicht gegenüber anderen Personen oder Behörden!
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